RACI/RASCI Workshop für Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsrechte
RACI/RASCI Workshop für Team-, Fach- und Bereichsleitungen
Rollen und Entscheidungsrechte mit RACI/RASCI klären. Wenn alle beteiligt sind, aber niemand final verantwortlich ist.
In einem Tag klären Sie an zwei bis drei echten Fällen, wer arbeitet, wer unterstützt, wer beraten wird und wer final für Ergebnis und Entscheidung einsteht.
Das Ergebnis ist keine hübsche Matrix für die Ablage. Es ist eine verbindliche Rollenlogik, die im Team getestet und nach 14 Tagen überprüft wird.
Was leisten RACI und RASCI im Workshop?
RACI klärt vier Rollen: Responsible macht oder koordiniert die Arbeit. Accountable trägt die Ergebnisverantwortung. Consulted bringt benötigte Expertise ein. Informed wird informiert, entscheidet aber nicht mit.
RASCI ergänzt Supportive. Diese Rolle unterstützt aktiv in der Umsetzung, ohne selbst Responsible oder Accountable zu werden. Das ist sinnvoll, wenn Hilfe verbindlich eingeplant werden muss. Mehr Buchstaben sind aber nicht automatisch besser. Im Briefing klären wir, ob RACI reicht oder RASCI wirklich gebraucht wird.
Typische Ausgangslage
Das Problem ist selten fehlende Arbeit. Es ist unklare Verantwortung.
Aufgaben sind verteilt, Meetings finden statt und trotzdem wandern Entscheidungen nach oben. Das passiert, wenn Beteiligung sichtbar ist, Verantwortung aber weich bleibt.
Mehrere Personen sind zuständig
Alle arbeiten mit. Niemand steht final für Ergebnis, Entscheidung und nächsten Schritt ein.
Accountable fehlt oder ist doppelt
Wenn niemand oder mehrere Personen final accountable sind, entsteht Abstimmung statt Entscheidung.
Responsible und Accountable verschwimmen
Wer die Arbeit erledigt, soll plötzlich auch jede Freigabe und jedes Risiko allein tragen.
Support ist nicht verbindlich
Unterstützung wird erwartet, aber weder benannt noch mit einem klaren Beitrag versehen.
Consulted wird zur Dauerbeteiligung
Zu viele Menschen werden vorsorglich eingebunden. Entscheidungen werden langsamer und politischer.
Schnittstellen produzieren Rework
Übergaben bleiben unscharf. Rückfragen, Nacharbeit, Rückdelegation und Eskalationen nehmen zu.
Formal waren die Rollen geklärt. Praktisch wurde jede wichtige Entscheidung neu verhandelt.
Fachbereich, IT und Operations arbeiten an einem gemeinsamen Vorhaben
Aufgaben sind verteilt. Bei Änderungen, Freigaben und Prioritäten wandert die Entscheidung trotzdem zur Bereichsleitung. Zwei Rollen verstehen sich als Accountable. Sechs weitere werden vorsorglich konsultiert.
Zwei reale Entscheidungsfälle werden sauber getrennt
Pro Fall wird genau eine Accountable-Rolle festgelegt. Responsible übernimmt die Umsetzung. Supportive erhält einen klaren Unterstützungsauftrag. Consulted wird auf tatsächlich benötigte Expertise begrenzt.
Rollenlogik, Entscheidungsrecht und Eskalation passen zusammen
Das Team testet die neue Matrix 14 Tage lang in echten Meetings und Arbeitsabläufen. Im Transfer-Check wird geprüft, wo Verantwortung trägt und wo eine Regel noch zu weich ist.
Konkrete Ergebnisse
Was nach dem RACI/RASCI Workshop vorliegt
Am Ende steht keine allgemeine Rollenfolie. Sie erhalten eine nutzbare Verantwortungslogik für die Fälle, die im Alltag tatsächlich Reibung erzeugen.
RACI/RASCI-Matrix
Klare Zuordnung der Rollen für ausgewählte Aufgaben, Entscheidungen, Prozesse oder Schnittstellen.
Accountable-Regel
Pro kritischem Ergebnis oder Entscheidungsfall ist eindeutig, wer final Verantwortung trägt.
Entscheidungsrechte
Es ist geklärt, wer entscheiden darf, welche Grenzen gelten und wann eine Eskalation nötig ist.
Support- und Beteiligungsregeln
Supportive, Consulted und Informed werden so begrenzt, dass Hilfe möglich bleibt und Beteiligung nicht bremst.
RACI/RASCI Hygiene Check
Die Matrix wird auf Doppel-Accountability, fehlende Rollen, Beteiligungsinflation und unklare Owner geprüft.
Dokumentation und 14-Tage-Transfer
Ergebnisse, Regeln und nächste Schritte werden dokumentiert. Nach 14 Tagen folgt der Transfer-Check.
RACI/RASCI sauber lesen
Responsible, Accountable, Supportive, Consulted und Informed im Vergleich
Viele Matrizen scheitern nicht an der Tabelle, sondern an unscharfen Definitionen. Deshalb wird jede Rolle an echten Fällen geprüft.
| Rolle | Bedeutung | Typischer Fehler | Workshop-Frage |
|---|---|---|---|
| Responsible | Erledigt oder koordiniert die Arbeit. | Responsible soll gleichzeitig jede Freigabe und jedes Risiko tragen. | Wer macht oder koordiniert die Arbeit wirklich? |
| Accountable | Trägt die Ergebnisverantwortung und das definierte Entscheidungsrecht. | Mehrere Personen sind accountable oder niemand ist es. | Wer steht final für Ergebnis und Entscheidung ein? |
| Supportive | Unterstützt aktiv bei der Umsetzung, ohne die Hauptverantwortung zu übernehmen. | Unterstützung bleibt unverbindlich oder wird mit Responsible verwechselt. | Wer unterstützt konkret, mit welchem Beitrag und bis wann? |
| Consulted | Bringt vor Entscheidung oder Umsetzung benötigte Expertise ein. | Consulted wird zur Dauerbeteiligung und bremst Entscheidungen. | Wessen Expertise wird wirklich gebraucht? |
| Informed | Wird informiert, entscheidet aber nicht mit. | Information wird mit Zustimmung oder Mitentscheidung verwechselt. | Wer muss es wissen, aber nicht mitentscheiden? |
Vorgehen
Vom konkreten Fall zur getesteten Rollenlogik
Workshoptag
Ein Tag von Rollenunklarheit zu belastbarer RACI/RASCI-Logik
Ziel, Fälle und Rollenlogik
Reibungspunkte sichtbar machen, Fälle auswählen und RACI oder RASCI sauber definieren.
Accountable, Responsible und Beteiligung klären
Ergebnisverantwortung festlegen, Support konkretisieren und Consulted/Informed begrenzen.
Realfälle bearbeiten
Für zwei bis drei konkrete Fälle eine belastbare RACI/RASCI-Matrix entwickeln und prüfen.
Entscheidungsrechte und Eskalation ergänzen
Festlegen, wer entscheiden darf, welche Grenzen gelten und wann eskaliert werden muss.
Hygiene Check und Praxistest
Logikfehler beseitigen und bestimmen, wo die neue Rollenlogik 14 Tage lang getestet wird.
Commit, Kommunikation und Review
Verantwortung verabschieden, Kommunikation ins Team klären und Transfer-Check terminieren.
Gute Passung
Wann der Workshop sinnvoll ist
- Team-, Fach- oder Bereichsleitungen müssen Verantwortung verbindlich klären
- Rollen sind formal beschrieben, tragen aber im Alltag nicht
- Entscheidungen brauchen zu viele Rückversicherungen
- Accountable und Responsible werden vermischt
- Unterstützung ist notwendig, aber nicht klar vereinbart
- Projekt-, Prozess- oder Schnittstellenrollen erzeugen Rework
Andere Ursache
Wann ein anderes Format besser passt
Wenn vor allem Prozessdesign, Definition of Ready, Definition of Done oder End-to-End-Flows fehlen, reicht eine Rollenmatrix nicht. Dann braucht es eine breitere Schnittstellenklärung.
Wenn Entscheidungsrechte, Meeting-Cadence, Decision Log und Eskalation organisationsweit verbunden werden sollen, ist Decision-OS der passendere Rahmen.
Vorbereitung
Was Sie für einen wirksamen Workshop brauchen
Zwei bis drei echte Fälle
Keine Idealprozesse, sondern Situationen, in denen Verantwortung aktuell unklar, doppelt oder zu breit verteilt ist.
Die relevanten Rollen am Tisch
Ideal sind sechs bis zwölf Personen. Mehr als zwölf Teilnehmende machen verbindliche Klärung unnötig schwer.
Vorhandenes Material
Rollenbilder, Prozesse, Projektstrukturen oder bestehende Matrizen helfen. Neue Folien müssen Sie dafür nicht bauen.
Je echter die Fälle, desto klarer das Ergebnis.
Im Briefing prüfen wir, welche Fälle in einen Tag passen und wer dafür wirklich teilnehmen muss. Wenn Sie zunächst selbst sortieren möchten, können Sie die RACI-Matrix-Vorlage als Vorbereitung nutzen.
Workshop-Paket
RACI/RASCI Workshop
- 60 bis 90 Minuten Briefing
- Vorbereitung des konkreten Workshop-Designs
- Workshoptag von 09:00 bis 17:00 Uhr
- Ergebnisdokumentation
- 14-Tage-Transfer-Check
Vor der Buchung
In 20 Minuten klären wir, ob das Format passt.
Sie beschreiben kurz das Team, die aktuelle Rollenunklarheit und zwei mögliche Fälle. Danach ist klar, ob RACI oder RASCI sinnvoll ist, wer teilnehmen sollte und ob ein Tag ausreicht.
- kein Verkaufsgespräch mit Folien
- klare Einschätzung zur Passung
- konkreter nächster Schritt oder ein klares Nein
Die Eingangstür
Gekauft wird ein konkreter RACI/RASCI Workshop.
Der Workshop löst ein klar benennbares Problem: Rollen, Ergebnisverantwortung, Beteiligung und Entscheidungsrechte tragen im Alltag nicht sauber.
Die Methode dahinter
Decision-OS verhindert, dass die Matrix isoliert bleibt.
Wo nötig, verbindet Coachingwerk Berlin die Rollenlogik mit Entscheidungsrechten, Eskalation, Meeting-Rhythmus und Transfer. Mehr zu diesem Rahmen finden Sie unter Decision-OS .
FAQ
Häufige Fragen zum RACI/RASCI Workshop
Was ist der Unterschied zwischen RACI und RASCI?
Wann reicht RACI und wann ist RASCI sinnvoll?
Wie viele Accountables darf es geben?
Ist Supportive eine zweite Responsible-Rolle?
Für welche Teams ist der Workshop sinnvoll?
Was ist das konkrete Ergebnis?
Was kostet der RACI/RASCI Workshop?
Brauchen wir dafür neue Tools?
Arbeitet Coachingwerk Berlin auch außerhalb von Berlin?
Was ist der nächste Schritt?
Nächster Schritt
Rollen klären. Entscheidungsrechte festziehen. Verantwortung im Alltag testen.
Bringen Sie zwei bis drei reale Rollen- oder Verantwortungsfälle mit. In 20 Minuten klären wir, ob ein RACI/RASCI Workshop dafür der richtige Einstieg ist.
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