Cost of Delay Rechner – CoD & WSJF | Coachingwerk

Cost of Delay Rechner – CoD & WSJF

Cost of Delay – was Zögern wirklich kostet

Der CoD-Rechner macht Entscheidungslatenz sichtbar. Simple für schnelle Größenordnung, Pro mit Marge, Eintrittswahrscheinlichkeit und Time-Criticality als Multiplikator oder WSJF-artiger Zuschlag. Ergänzt euren Meetingkosten-Rechner und zeigt CFOs in Euro, warum Priorisierung jetzt sinnvoll ist.

CoD gesamt€/Monat€/TagCoD ÷ MeetingkostenCSV-Export
Team mit KPI-Board berechnet Cost of Delay

Warum Cost of Delay entscheidend ist

Viele Organisationen messen das, was bequem ist: Tool-Nutzung, Story Points, Ticket-Durchlauf. Was selten gemessen wird, sind die Opportunitätskosten des Zögerns. Cost of Delay übersetzt Entscheidungs- und Lieferverzug in Euro. Der Wert kombiniert erwarteten Geschäftsnutzen mit Zeit. Je klarer die Priorität, desto niedriger die Latenz – und desto schneller entsteht Wirkung.

Der Rechner bildet zwei gängige Denkschulen ab. Erstens eine direkte Time-Criticality als Multiplikator auf den Monatswert. Das ist bewusst zugespitzt und eignet sich für klare Business-Cases oder Marketing-Schätzungen. Zweitens eine WSJF-artige Logik (in Anlehnung an Scaled Agile), bei der Time-Criticality und RROE als relativer Zuschlag wirken. So lässt sich Dringlichkeit stabiler modellieren, ohne einzelne Annahmen zu übersteuern.

Im Coaching-Glossar findest du Hintergrundbegriffe wie Decision Latency, Decision Rights und RACI. Für eine belastbare Umsetzung empfehlen wir die Kombination aus Decision-OS (klarer Mandatsrahmen, Decision-Log, Review-Takt) und einem fokussierten Seminare & Workshops-Einstieg. Preise und Konditionen sind auf Preise B2B transparent zusammengefasst.

CoD-Rechner – Simple & Pro

Modus
WSJF-Umschalter
Nettowert vor Steuern.

Aktiv: Multiplikator-Modus. Monatswert × Time-Criticality.

Ergebnis

CoD gesamt

Summe über Verzögerungsmonate

CoD pro Monat

inkl. gewählter TC-Logik

CoD pro Tag

≈ 22 Arbeitstage/Monat

Ersparnis durch TtD-Verkürzung

bei X Tagen weniger Entscheidungszeit

Verhältnis

CoD gesamt ÷ Meetingkosten/Monat

Tage bis Meetingkosten „verbrannt“

so viele Tage Verzögerung = 1 Monat Meetings

CoD senken – klare Entscheidungen schneller treffen

20 Minuten Fit-Check: Engpass, Zahlen, nächster Schritt. Vendor-neutral, kein Tool-Overhead.

Berechnungslogik
  • Multiplikator: Time-Criticality 1–3 skaliert den Monatswert linear. Aggressiver Hebel.
  • WSJF-artig: Zuschlag = (TC + RROE Punkte) / 20 × Gewichtung. Beispiel: 12 Punkte und 50 % Gewichtung ergeben +30 % auf den Monatswert.

Von der Zahl zur Entscheidung

CoD ist kein Selbstzweck. Die Zahl entfaltet Wirkung, wenn sie Entscheidungen verändert. In der Praxis starten Teams häufig mit einer Grobschätzung im Simple-Modus. Das genügt, um die Größenordnung sichtbar zu machen und Diskussionen weg von Meinungen hin zu Euro zu lenken. Der nächste Schritt ist der Pro-Modus. Hier lässt sich Unsicherheit über Eintrittswahrscheinlichkeit und Marge sauber berücksichtigen. Zusätzlich kann Dringlichkeit entweder als starker Multiplikator oder über eine WSJF-artige Zuschlagslogik modelliert werden. Letztere ist stabil, wenn mehrere Themen miteinander verglichen und in eine Portfolio-Reihenfolge gebracht werden sollen.

Wichtig ist, CoD nicht isoliert zu betrachten. Wer Monat für Monat hohe Meetingkosten sieht und gleichzeitig einen hohen CoD berechnet, hat ein Priorisierungs- und Mandatsproblem. Genau hier setzt Decision-OS an: klare Decision Rights, ein leichtes Decision-Log und ein überprüfbarer Review-Takt. Diese Kombination reduziert Decision Latency messbar. In Seminare & Workshops liefern wir den Einstieg kompakt, ohne Tool-Overhead und mit Fokus auf Wirksamkeit. Konditionen findest du transparent unter Preise B2B.

Für die interne Kommunikation empfiehlt sich eine kurze Leitlinie: CoD wird monatlich aktualisiert, bei großen Themen wöchentlich. Abweichungen werden dokumentiert, Annahmen im Decision-Log festgehalten und bei Bedarf angepasst. So baut ihr nach und nach Entscheidungshygiene auf. Wer tiefer einsteigen will, findet Begriffe und Kurzdefinitionen im Coaching-Glossar. Unser Ziel bleibt immer gleich: Wirkung vor Tool. Erst wenn klar ist, was entschieden wird, wie Verantwortung verteilt ist und welcher Wert verloren geht, lohnt sich die Debatte über Systeme und Automatisierung.

Passt – und was ist der nächste saubere Schritt?

Wenn CoD spürbar ist, lohnt die Kombination aus Decision-OS, klaren Decision Rights und einem schlanken Review-Takt.

System

Decision-OS in 14 Tagen

Decision-Log, Decision Rights, Rhythmus – Wirkung im Alltag.

Konditionen

Preise B2B

Tagessatz, Staffelung, Storno – transparent. Keine Abos, kein Tool-Overhead.

Werkzeuge

Tools & Downloads

ROI, Meetingkosten, QBR-Agenda – sofort nutzbar.

Start

Erstgespräch anfragen

20–30 Minuten: Ziel, Engpass, nächster Workshop oder direkt Decision-OS.

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